Inocybe obscurobadia (J. Favre) Grund & D.E. Stuntz; Oktober 2011; D - bei Heidelberg; leg./det. Ditte Bandini
Inocybe obscurobadia (J. Favre) Grund & D.E. Stuntz; November 2011; D - Bad Kreuznach; leg./det. Ditte Bandini & Bernd Oertel; DNA-Analyse vorhanden
Inocybe obscurobadia (J. Favre) Grund & D.E. Stuntz; August 2013; A - Riedingtal; leg. Ditte Bandini & Bernd Oertel; det. Ditte Bandini

Kurzbeschreibung:

  • Hut bis ca. 4 cm
  • Hutform oft halbkugelig-glockig
  • Hutoberfläche unterschiedlich: glatt und anliegend feinfaserig oder aufschuppend
  • Hutfarbe unterschiedliche Brauntöne, aber jeweils einheitlich
  • Stiel nur oben bereift
  • Sporen bis ca. 11 µm (nicht selten aber auch < als 10 µm)
  • Zystiden teilweise wellig; oft auch mit langem welligem Hals; Wandstärke bis ca. 1 µm
  • Caulozystiden nicht oder nur oben vorhanden

 

Frischpilzbeschreibung von Horst Glowinski (Fund vom 29.7.78, als Inocybe obscurobadia/tenuicystidiata):

Hut: 1-2 cm; mit hellem spinnwebartigen Velum; gebuckelt; braun, das irgendwie schmutzig aussieht; etwas mit Grauton; im umgebogenen Rand aufgehellt; filzig-aufgeschuppt; in Randnähe faserig, aber kaum rimos

Stiel: 2-4 cm; 0,2-0,4 cm; weiß-weißlich; breit zylindrisch, zur Basis hin sich verstärkend; oben deutlich bereift-flockig, darunter eher faserig-riefig und mit weißem Velum versehen

Lamellen: ocker-rostbraun, bewimpert

Fleisch: weißlich

Geruch: leicht spermatisch

Sporen: 8,5-10,5(-12,2 x 4,5-5,2(-5-5) µm

Pleurozystiden: 60-87-91(-105) x 11-14-16(-17) µm; stehen sehr lang über die Schneide hinaus und so dicht, dass die Schneide steril ist

Kaulozystiden: keine

 

Fundort: Ehrenfriedhof, Lübeck; unter Eichen

leg. Horst Glowinski

det. Johann Stangl

(siehe auch Scan weiter unten)

Sporen

Pleurozystide

Pleurozystiden

Cheilozystide und Parazystiden

Pleurozystide

Aufzeichnungen von Horst Glowinski