Inocybe sphagnophila Bandini & B. Oertel; September 2012; D - Schönbrunn; leg. Ditte Bandini; DNA-Analyse vorhanden
Inocybe sphagnophila Bandini & B. Oertel; Oktober 2012; D - Kramershai; leg. D. Bandini, Hartmut Schubert, Manfred Schult & B. Oertel; DNA-Analyse vorhanden
Inocybe sphagnophila Bandini & B. Oertel; September 2011; D - Schönbrunn; leg. Ditte Bandini; DNA-Analyse vorhanden

 

Kurzbeschreibung:

  • Hut bis ca. 4 cm

  • Hutfarbe braun, kastanienbraun oder dunkelbraun, nicht selten mit rötlichem Beiton, im Zentrum oft grauschwärzlich, bei ungünstigen Witterungsverhältnissen aber auch einheitlich graubraun oder blass nussbraun, zuweilen zum Rand subhygrophan ausblassend

  • Hutoberfläche rimos bis eingewachsen fibrillos, im Zentrum noppig-warzig oder schürfelig

  • Stiel nur oben bereift, Basis meist leicht verdickt, aber auch knollig

  • Sporen bis max. 9.5 µm, im Durchschnitt aber kleiner als 8 µm, mit unterschiedlich und ungleichmäßig vorragenden Höckern

  • Zystiden bis ca. 60 µm, im Durchschnitt aber kaum über 50 µm, und in der Regel bis 15 µm breit; (sub)fusiform, (sub)clavat, (sub)utriform, Wände bis ca. 2.0 µm, meist aber dünner

  • Caulozystiden: Typisch für die Art sind lange, meist wellige, oft kopfige und sich gabelnde dünnwandige Elemente, oft mit Kristallen besetzt

  • I. sphagnophila wächst mit Vorliebe an feuchten, sauren, nicht selten moorigen Standorten mit Picea abies

 

 

Erstbeschreibung: Bandini D, Christan J, Eberhardt U, Ploch S, Tahir A, Oertel B, Thines M  (2018):

Inocybe sphagnophila sp. nov., eine neue Art der höckersporigen Untersektion

Napipedinae der Gattung Inocybe (Agaricales), Mycologia Bavarica 18: 11-34.

Cheilozystide
Pleurozystide
Sporen